Mein Weg zum Tough Mudder

Tough Mudder ist ein Hindernislauf der über 18 Kilometer geht. Es wird keine Zeit genommen und es wird zumeist als Team gelaufen. Hat man kein Team, helfen einem alle Läufer auf der Strecke gerne weiter, denn es gibt einige Hindernisse die man nicht alleine bewältigen kann. Es gibt etwa jeden Kilometer ein Hindernis wodurch man keine 18 Kilometer durchläuft, sondern kurze pausen an den Hindernissen hat. Mitunter am schlimmsten fand ich das Becken voller Eiswürfel.

Unser Team bestand aus 6 Läufern und wir haben uns alle auf unterschiedlichste Weise mehr oder weniger vorbereitet. Wer sich weniger vorbereitet leidet natürlich um so mehr.

Da ein Tough Mudder, je nach Region, einige Höhenmeter mit sich bringt, habe ich vermehrt versucht Höhenmeter zu sammeln. Bei mir in der Nähe gibt es den „Lindener Berg“. Berg trifft es nicht ganz aber 60 Höhenmeter überwindet man beim erklingen schon. Meine Strecke führt über den „Berg“, einmal herum, 30 Stufen und wieder hoch. Eine Runde sind etwa 1,6 Kilometer und man kann leicht beeinflussen wie viele Runden man dreht. Nach meinem ersten Lauf habe ich gemerkt, wie anstrengend Bergläufe sind. Ich wollte natürlich direkt viel zu viel und habe 8 Runden gedreht.
Meine Gelenke und Muskeln haben es mir gedankt. Eine Woche Zwangspause. Die weiteren Läufe verliefen dann besser und ich denke, dass dies eine sehr gute Vorbereitung war. Zusätzlich habe ich vermehrt Klimmzüge trainiert, da einige Hindernisse Klettern voraussetzt.

Am Ende war ich sehr gut vorbereitet und kein Hindernis hat mich vor große Herausforderungen gestellt. Wir haben alle das Ziel erreicht und bis auf ein paar kleine Kratzer waren wir sehr glücklich und werden 2016 nochmal teilnehmen.

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